Der Sänger, Schauspieler und Tänzer Gaines Hall ist nicht nur als Musicaldarsteller sondern auch als Choreograf, Tanzlehrer und Coach für Musical-/Liedinterpretationen zur Vorbereitung auf Auditions erfolgreich.

 

Seine Tanzausbildung begann schon im Kindesalter in der Tanzschule seiner Mutter und wurde mit dem Universitäts-Abschluß als Schauspieler, Sänger und Tänzer an der American University in Washington DC beendet. In Amerika hat er als Choreograf u.a. für die Musicals Anything goes, West Side StoryAnatevka, Man of La Mancha und für Events und Shows für namhafte Kunden wie Eastman Kodak, für den Ball der US-Botschafter und für die Young Presidents Association gearbeitet.

 

 

Seine Karriere in Deutschland begann am Theater des Westens in Berlin. Zahlreiche Hauptrollen in Musicalproduktionen wie Sunset Blvd., Die Schöne und das Biest, The Life, Chess, Crazy for you, On the town, Anything goes, Kuß der Spinnenfrau, La Cage aux folles, The Rocky Horror Show, Grand Hotel, Silk Stockings, Jesus Christ Superstar, Kiss me Kate folgten und machten ihn zu einem bekannten und erfolgreichen Musicaldarsteller. 

 

Daneben war er weiterhin als Choreograf tätig. So war er für die Choreografie der deutschsprachige Erstaufführung des französischen Musicals Cabaret der verlorenen Seelen in Wien verantwortlich „…Tanzszenen voller Drive und Komik, choreografiert von Gaines Hall, wechseln mit Balladen…“ (musicals Heft 136, April/Mai 2009). 

 

Für das 5-Sterne Resort und Entertainmenthotel Neptune auf der griechischen Insel Kos kreierte er die Choreografien für vier verschiedene kleine Musicals sowie für eine Multimedia-Produktion mit Projektionen und Pyrotechnik über Griechenland mit allen Arten des griechischen Tanzes von der Antike bis zur Moderne.

 

Verantwortlich für Staging und Choreografie von „Still Friends“ konzipierte Gaines die Choreografie, zeichnete aber auch – zusammen mit den beiden Protagonistinnen Pia Douwes und Annika Bruhns – für Texte, Sketche und Song-Auswahl verantwortlich.

 

Sein aktuellstes Engagement als Regisseur und Choreograf war für das Volkstheater Liesl Christ in Frankfurt/ Main. Dort hat er eine umjubelte Inszenierung von "Ein Käfig voller Narren" in hessischer Mundart auf die Bühne gebracht. Von einem Kritiker wurde geschrieben: "...seine Arbeit gelang ihm sowohl bei den beschriebenen Tanznummern, als auch bei den leisen Szenen... Er hat aus jedem Darsteller das Beste herausgeholt und jedem Raum für die eigene Entfaltung gegeben. Eine gelungene Inszenierung."

 

Eine weitere Aufgabe als Choreograf (zusammen mit Wolf Bader) übernahm er bei den Bad Hersfelder Festspielen 2010 bei der Musical-Uraufführung von „Carmen – ein deutsches Musical“. „Starke Bilder und toll getanzte Choreografien zu Beginn. Der expressive Tanzstil ist hier .... präzise erarbeitet und wohltuend originell“ (Hessische Allgemeine Zeitung 18.06.2010). Gleichzeitig stand Gaines Hall bei dieser Produktion auch selbst als „Johnnie Ray“ auf der Bühne.

 

Darüber hinaus hat Gaines Hall für sich drei unterschiedliche Soloprogramme geschaffen, die die große Bandbreite seines Könnens zeigen. So hat er in seinem Soloprogramm Step out of hell Choreografien für sich geschaffen, die seinen grandiosen Stepptanz mit Rap und Hip-Hop vereinen und die verschiedensten Variationsmöglichkeiten des Stepptanzes vom klassischen bis zum zeitgenössischen zeigen. 

 

Er beherrscht dabei nicht nur sein Handwerk, er verleiht vielmehr jeder Show durch sein besonderes Gefühl und Engagement das Niveau des Broadway Musicals, das sich vom Alltäglichen abhebt durch Charme, Witz, Kraft und Liebe zum Detail- ob er dabei als Darsteller selbst auf der Bühne steht oder durch seine Choreografien kreativ dafür arbeitet.